Donnerstag, 19. Februar 2015

All of me

'Dein Blick gestern abend, der hat mich getroffen. Als ich wieder vernichtend über mich sprach, wurde mir klar, dass ich das, was Du von Herzen liebst, beleidigt und gedemütigt habe.'




Welch wunderschönes Liebeslied. Ich liebe Dich in Deiner vollkommenen Unvollkommenheit... Was für ein süßes Versprechen. Und ist es nicht das, was wir uns wie nichts auf dieser Welt wünschen? So geliebt zu werden trotz und mit allem, was wir sind?

Unfähig uns zu akzeptieren wie wir sind, versuchen wir uns zu verändern, zu beschneiden und zu verdrängen. Wir drängen uns zurück ins Dunkel. Und lassen uns oft dort stehen - allein und einsam. Mit dem tiefen Wunsch gerettet zu werden.

Dort in diesem Zustand entstehen Phantasien von der ewigen Liebe, von der Bedingungslosigkeit.

Aber wir brauchen nur einen Schritt nach vorn zu treten. Ein wenig Licht reicht doch schon. Es gibt nichts Bezaubernderes als Dein Lächeln, ein zaghafter Moment der Unsicherheit. Und es wird heller. Da ist sie - die perfekte Unvollkommenheit. Wunderschön und einzigartig.

'Ich wünschte, Du könntest Dich sehen, wie ich Dich sehe.'

Den Wunsch werde ich Dir heute erfüllen - und mir! Denn welche Kraft entsteht, wenn ich frei bin. Frei von all dem Richten und Kritisieren.

Ich fliege in den Tag - ungebremst und tadellos, geliebt und frei.

Wer kommt mit?


Anke

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