Sonntag, 27. November 2011

Eine Liebeserklärung

Eigentlich bin ich keine Freundin von Worten 'für uns Frauen'. Nicht weil ich Frauen nicht mag ;-) - nein, oft sind es Worte von Opferhaltung und Märthyrertum.

Aber das, was mir gestern meine Schulfreundin schrieb, hat mich doch sehr berührt. Besonders der letzte Satz...

Liebe Meike, ich kenne Dich jetzt schon soooooo lange! Und Du weißt, ich habe mich sofort in Deine langen Beine und Deine ungewöhliche Art verliebt. Wir haben sicherlich so manche Unterrichtsstunde zum Event werden lassen (nicht zuletzt mit neonfarbenem Nagellack). Du hast uns mit Deinen Tränen klar vor Augen geführt, was uns in der 'freien Wildbahn' erwartet. Unsere Schulzeit war so behütet. Du wußtest es zu schätzen, mir erschien es selbstverständlich.

Das Leben hat uns einige Weichen gestellt. Aber trotz vieler Wirren haben wir uns nicht aus den Augen verloren...

Ich möchte Dir auf diesem Wege sagen - nicht zuletzt weil viele Frauen leben wie Du - , dass ich fasziniert bin von dem was Du jeden Tag seit fast acht Jahren leistet. Dass Du gibst und geben mußt, auch wenn so oft die Kraft fehlt, Du Unterstützung bräuchtest.

Du bist eine tolle Frau! All die folgenden Worte lebst Du.
Dazu bist Du mir immer Freundin gewesen. Was Du auszuhalten vermochtest, haben nicht alle geschafft. *lach*


Danke für den schönen Text. Wie gut, dass Du so sorgsam aufhebst...

Und danke für all die Kraft, Worte, Lachen und den Mut, den Du immer verbreitest. Vor allem für Dein beinah grenzenloses Verständnis.

Einen schönen Advent all denjenigen, die vergessen haben wie wertvoll sie sind! Ich wünsche, dass wir es heute mal für einen Tag bewußt leben dürfen.
Es ist so wichtig, aus sich heraus zu finden, was in uns strahlt. Wenn wir das vergessen, laufen wir Menschen/Idealen hinterher, die eine Bühne und Gefolgschaft brauchen.

Ich wünsche allen einen gesegneten, lauten, bunten, beruhigenden, strahlenden, leuchtenden, besinnlichen, herzlichen, beliebten, wundererfüllten 1. Advent.

Liebe Meike, grüß mir die See!



Der eine Fehler bei Frauen

Als Gott dabei war, die Frau zu erschaffen, war er schon bei seiner sechsten Überstunde. Ein Engel erschien und fragte: "Warum verbringst du denn so viel Zeit damit??"

Gott antwortete: "Hast du das Datenblatt dazu gesehen??? Sie muss komplett waschbar sein, aber kein Plastik, muss über 200 bewegliche Teile haben, die alle ersetzt werden können, und ihr Körper muss auch laufen, wenn sie sich nur mit Diätcola und einem TicTac ernährt. Sie muss einen Schoß haben, auf dem vier Kinder gleichzeitig sitzen können, sie muss einen Kuss haben, der alles heilen kann- von einem aufgekratzten Knie bis zu einem gebrochenen Herzen - und sie wird dies alles mit nur zwei Händen machen."

Der Engel war über die Ansprüche erstaunt. "Nur zwei Hände!? Und das beim Stan- dartmodell ??? Das ist zu viel Arbeit für einen Tag. Warte bis morgen, um sie fertig zu machen."

"Das werde ich nicht" protestierte Gott " Ich bin so nah dran, diese Kreation, die mir so ans Herz gewachsen ist, zu fertigen. Sie kann sich bereits selbst heilen UND kann 18 Stunden am Tag arbeiten."

Der Engel trat näher und berührte die Frau, "Aber du hast sie so weich gemacht, Gott."

"Sie ist weich", stimmte Gott zu, "aber ich habe sie auch hart gemacht. Du hast keine Ahnung, was sie dulden bzw. durchsetzen kann."

"Wird sie denken können?", fragte der Engel.

Gott antwortete, "Sie wird nicht nur denken können, Sie wird erörtern und verhandeln können,....besser als ein Mann."

Der Engel bemerkt etwas, streckt seine Hand aus, und berührt die Wange der Frau. "Ups, es sieht aus, als hättest du eine undichte Stelle in diesem Modell. Ich habe dir gleich gesagt, dass das alles zu viel Arbeit für einen Tag ist."

"Das ist keine undichte Stelle" korrigierte Gott, "das ist eine Träne."

"Für was ist die Träne?", fragte der Engel.

Gott antwortete: "Die Träne ist eine Möglichkeit, mit der sie ihre Freude, ihren Schmerz, ihren Kummer, ihre Enttäuschung, ihre Liebe, ihre Einsamkeit, ihr Bekümmernis und ihren Stolz ausdrücken kann."

Der Engel war beeindruckt: "Gott, Du bist ein Genie. Du hast an alles gedacht! Frauen sind wirklich erstaunlich."

"Ja, das sind sie wirklich! Frauen haben Stärke, um Männer zu erstaunen. Sie ertragen Not und tragen Belastungen, aber sie halten immer Freude, Liebe und Glück in sich. Sie lächeln, wenn sie schreien möchten. Sie singen, wenn sie weinen möchten. Sie weinen, wenn sie glücklich sind und lachen, wenn sie nervös sind. Sie kämpfen für das, an das sie glauben. Sie stehen auf gegen Ungerechtigkeit. Sie akzeptieren kein "Nein", wenn sie denken, dass es eine bessere Antwort gibt. Sie gehen zum Doktor mit einem ängstlichen Freund. Sie lieben ohne Vorbehalt. Sie weinen, wenn ihre Kinder hervorragende Leistungen erbringen und jubeln, wenn ihre Freunde Auszeichnungen bekommen. Sie freuen sich, wenn sie von einer Geburt oder einer Hochzeit hören. Ihre Herzen brechen, wenn ein Freund stirbt. Sie sind bekümmert über den Verlust eines Familienmitgliedes. Sie sind stark, auch wenn sie denken, dass es keinen Ausweg mehr gibt. Sie wissen, dass ein Kuss und eine Umarmung ein gebrochenes Herz heilen können. Frauen gibt es in allen Formen, Größen und Farben. Sie würden zu Dir fahren, fliegen, laufen, rennen oder E-mailen, nur um zu zeigen, wie sehr
sie sich um Dich kümmern. Das Herz einer Frau ist es, was die Welt zu einem schönen Ort macht. Sie bringen Freude, Liebe und Hoffnung. Sie haben Mitgefühl und Ideale. Sie geben ihren Freunden und ihrer Familie moralischen Beistand. Frauen haben wichtige Dinge zu sagen und geben ALLES!!! Wie auch immer...Wenn es einen Fehler bei Frauen gibt, ist es der, dass sie vergessen, was sie wert sind!!"

Liebe Grüße,
Anke

Freitag, 2. September 2011

Bilder

'... und wenn es Gott gibt, dann wünsche ich Ihn mir wie Eltern - liebevoll, verständnisvoll, nicht richtend und verzeihend, eben so wie wir uns Eltern wünschen'


Diser Satz hat mich sehr berührt. Aber wir haben ein Bild von Gott... Und plötzlich sah ich meine Tochter nach Hause gelaufen kommen und ganz aufgeregt erzählen, dass wir auf keinen Fall ein Bild von Gott malen dürfen. Das sei nämlich verboten, hat sie mich aufgeklärt.

Aber wir machen uns ein Bild, haben eine Idee - von Gott, der Liebe, von dem Leben.

Ich sehe die 10 Gebote als Gottes liebstes Versprechen an uns. Das Wissen einer Kraft, die alles verbindet, die einfach ist, braucht keine Idee, kein Ideal.
Wir BRAUCHEN uns kein Bild zu machen - weil nämlich alles Gott IST. Wir brauchen nicht mehr einzuteilen in richtig oder falsch, in Rechthaben und Lügen.

Wenn wir das nicht mehr müssen, sind wir frei.

Ich bin in eine christliche Gesellschaft geboren. Weil ich 'auserwählt' bin/war?
Wofür? Jeder ist davon überzeugt, dass das, was er fühlt, was er zutiefst spürt, dass das die Wahrheit ist. Und das IST die Wahrheit. Wir sind wahrhaftig. Keine Religion, keine Hautfarbe, keine Überzeugung ist besser, richtig, schlauer, auserwählter...
Wenn wir uns kein Bild mehr machen müssen von Gottes Plan, dann können wir doch vielleicht ein Stück abrücken und einfach geschehen und sein lassen. Entspannen! Atmen...

Wir sind unendlich, ewig, für immer. Wir können uns das Paradies schaffen oder eben die Hölle - hier auf der Erde. Wir haben den freien Willen.

Aber wir können nicht verlieren, was wir ewig haben - das Leben, die Liebe, das Sein!

Donnerstag, 17. März 2011

Einssein

In der heutigen FAZ ist der Brief der japanischen Autorin Akira Kuroda aus Tokio abgedruckt. Er trägt den Titel “Ich habe keine Angst mehr” und atmet nicht nur eine herzerweichende Zärtlichkeit, sondern sagt uns Zusehern der japanischen Katastr...ophe, was wir zu tun haben. Leider ist der Text nicht frei zugänglich. Ich zitiere hier den Anfang." Der beste Weg zum Glück ist, sich genauso schnell zu verändern, wie sich das Leben selbst verändert", schreibt der Autor und Geisteslehrer Don Miguel Ruiz. Ich möchte euch sagen, dass ich mich nicht mehr von meiner Angst be.........herrschen lasse. Ich habe es so satt. Zu erkennen, was passiert, und die Situation einzuschätzen ist etwas ganz anderes, als Angst zu haben. Wenn man Angst hat und traurig ist, kann man das ruhig ausdrücken, aber man sollte sich davon nicht beherrschen lassen. Man kann diese Methode ganz aktuell in dieser Situation praktizieren.Bitte versucht nicht, eure Gefühle oder euer Schuldbewusstsein zu verbergen, denn mit der Zeit würde es nur noch schlimmer. Sprecht offen mit anderen. Niemand lebt für sich allein. Offenbart anderen eure Gefühle und sagt, wenn euch nach Weinen zumute ist, lasst euren Tränen freien Lauf. Achtet auf die Temperatur der Tränen, auf den beißenden Schmerz in der Nase, dann werdet ihr wieder ruhiger, weil ihr wisst, dass euer Körper ganz normal funktioniert. Gott sei Dank seid ihr am Leben, und deswegen empfindet ihr Schmerz und Trauer."" Ich dachte immer, dass ich sofort fliehen würde, wenn bei uns etwas passiert. Aber seit dem Erdbeben hat sich meine Einstellung komplett verändert. Ich fühle mich diesem Land und seinen Menschen so verbunden. Ich liebe dieses Land Japan m...ehr als zuvor. Und ich liebe die ganze Welt (das gilt übrigens nicht nur für mich, das sagen alle, mit denen ich gesprochen habe).Wir lieben euch, ihr Völker der Welt! Wir danken euch aus tiefstem Herzen für eure Hilfe, für euren Beistand. Eure Freundlichkeit, eure Hilfe, eure Gebete rühren uns zu Tränen, denn wir fühlen eure Menschlichkeit. Vielen, vielen Dank! Bitte betet weiterhin mit uns. In mir sind Schmerzen und Trauer. Es tut so weh, aber ich habe jetzt keine Angst mehr. Was immer passiert, es liegt nicht mehr in meiner Hand. Ich ergebe mich. Ich muss einfach tun, was notwendig ist, beispielsweise an euch schreiben.Ich kann nun die Schmerzen anderer Menschen wirklich verstehen .Als die Amerikaner das World Trade Center einstürzen sahen, als die Iraker ihre Stadt von Bomben zerstört sahen, als die Indonesier ihre verwüsteten Strände sahen, als die Chinesen das furchtbare Erdbeben erlebten - all diese Schmerzen in der Geschichte sind auch die Schmerzen aller anderen Menschen. Es sind eure, es sind meine Schmerzen. Es sind unsere Schmerzen. Spürt ihr sie? Es bedeutet, dass wir miteinander verbunden sind. Wir werden auch das Glück miteinander teilen.In diesem Moment hat mich gerade ein Freund angerufen, der in Westjapan lebt. Er sagte, ich solle sofort aus Tokio weggehen, bevor es zu spät ist. Ich weiß, viele meiner Freunde sind schon im Begriff wegzugehen. Ich sehe die Nachrichten und höre, dass ein weiterer Reaktor explodiert ist. Vielleicht bin ich zu dumm, ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass ich keine Angst mehr habe. Fürs Erste bleibe ich in Tokio und schreibe euch. Akira."


Ich möchte diesen Worte nicht viel hinzufügen, denn sie sagen, was ich fühle. Dass wir uns besinnen dürfen darauf eins zu sein. Ich verbeuge mich vor den Menschen in Japan! Und ich hoffe, wir werden in unserer Tiefe finden, was wir verloren haben. Nämlich, dass das Gefühl von Trennung, von Spaltung uns Leid und Schmerz bringt. Wir haben gespalten, was zusammengehört. Und das hat einen unaufhaltsamen Prozess in Gang gebracht, der unkrolliert Leben zerstört. Ich bete, dass wir wieder lernen eins zu sein, vereint im Herzen, in der Liebe. Wir alle sind Teile des Ganzen, untrennbar miteinander verbunden.

Ich bete für die Japaner, die ich sicher in Gottes Hand weiß. Und ich bete für die gesamte Menschheit, dass sie mehr lernt, als die Atomkraftwerke abzuschalten. Ich fühle etwas Neues beginnen... Nehmen wir diese Chance an in einem neuen Bewußtsein zu leben.

Dienstag, 22. Februar 2011

Überwältigt

hat sie mich, meine Schwester, mit dieser wunderschönen Fotostrecke von meiner Tochter!

Charlotte

Danke, Schwesterherz!!!

Montag, 3. Januar 2011

Prosit Neujahr!


Wir wünschen ein frohes, glückliches, lustiges, erfolgreiches, lebenswertes, geliebtes, neues Jahr - der Swann und ich! ;-)))

Foto: marinkelmoon