Mittwoch, 27. Oktober 2010

Porreesuppe

... nein, das Rezept verrate ich nicht! Denn seht wie es geschmeckt hat... ;-))))





Montag, 25. Oktober 2010

Paris







Nun habe ich ihn endlich kennengelernt, im Arm gehalten, vorgesungen, geküßt und zärtlich seine weiche Haut gestreichelt - meinen süßen Neffen! Ich konnte mich nicht sattsehen an seinem Stirnrunzeln und seinem fragenden Blick. Kein Wunder, dass sich meine Schwester keine Minute von ihm trennen mag.
Aber 15 Minuten konnte ich rausschlagen. Er war in meinem Arm eingeschlafen - da wollten wir ihn doch nicht wecken... ;-))

Die Fahrt nach Paris war problemlos. Nur unser Hotel haben wir mit sicherem Instinkt im Ghetto gesucht. Wer sich auskennt - Sarcelle ist ein Erlebnis. ;-) Charlotte fragte zaghaft: Mama, sind in Paris alle Menschen mit schwarzer Haut? - Tja, es sah so aus. ;-))

Der Weg zu meiner Schwester zog sich... Stau, Stau und zähfließender Verkehr.
Nach 13 Stunden waren wir dann aber endlich da! Und wurden mit meinem Lieblingsessen verwöhnt... Yummie!!!

Die Zeit war kurz, viel zu kurz. Aber den Eiffelturm, den mußten wir dann doch ansehen.

Samstag, 16. Oktober 2010

Das Leben im Konjunktiv

gibt es nicht!

Denn schon der Gedanke lebt doch...

Wenn ich Geld hätte..., wenn ich schlank wäre..., wenn ich Freunde hätte..., wenn ich die Liebe menes Leben gefunden hätte... - alles fühlt sich schon bei dem Gedanken gut und wunderbar an. Es hat seine eigene Präsenz und Realität.

Wenn dem Konjunktiv Hoffnung und die feste Überzeugung des Erreichtwerdenkönnens an die Seite gestellt werden... Wow! Dann können sich 'hätte, könnte, würde' aber sehr warm anziehen! :-))

Zuerst war das Wort/der Gedanke... Und dann seht mal, was alles draus geworden ist. Also - die Energie folgt der Absicht! Zuerst war Dein Wort ein Gedanke... Und was wird aus ihm?

Ich wünsche ein hoffnungsschwangeres Wochenende im Konjunktiv,
Anke

Dienstag, 12. Oktober 2010

Vollkommenes Glück



Swann Edgar Isaac

Ich bin so unsagbar glücklich und stolz!

Samstag, 9. Oktober 2010

... und inmitten

... der Aufregung fielen mir diese Worte in die Augen, die ich mal so grob übersetze:

Zeig jedem Menschen, dessen Leben Du berührst, sein wahres Licht, zeig ihm wie wundervoll und einzigartig er ist, erinnere ihn an sein Strahlen, berühre sein Leben mit Respekt und Liebe. Und das nicht nur bei Menschen, die Dir freundlich begegnen. Einen noch tieferen Einschnitt haben die Begegnungen, die Dich aufwühlen, Dich treffen. Gott lebt in jedem Menschen. Und oft reicht ein gemurmeltes 'Gott segne Dich' und der andere ist plötzlich auch einer von Dir... Probier es aus!

Gott segne Dich bzw. hat Dich längst gesegnet. Es ist nur die Erinnerung an das, was schon immer da ist.

Vergib Dir, liebe Dich, umarme Dich - weil Gott es schon längst getan hat. Tausend Mal am Tag! Fühl es ganz tief in Dir, dort steckt die Weisheit, das Allumfassende. Es ist nicht zu finden, dort wo Du einen kurzen Moment der Zufriedenheit, der Verzückung erlebst. Es ist dort, wo alles still ist, dort wo der Frieden wohnt. Und da strahlen wir alle, dort hat Gott uns gesegnet, dort sind wir auf ewig verbunden. Dort finden wir uns alle wieder.

Und das gilt es in die Welt zu tragen - fangen wir heute damit an. Die Sonne führt uns... ;-))

Aufregung :-)

Gestern habe ich den weltschönsten Anruf bekommen! - Neee, nicht vom Radio - viiiiiiel wichtiger und schöner!!!

Am Donnerstag, am Donnerstag...

Wer da kommt? DAS verrat ich nicht. ;-))

Ihr sollt doch auch aufgeregt sein.

Tralalalalala... *hüpfundspring*

Vorher werden noch Fenster und Tür gestrichen, Fensterläden lackiert und (so der liebe Ehemann will) montiert. Damit alles fein ist.

Vielleicht gibt's ja dann auch mal wieder Fotos.

Erstmal ein sonniges, hellbeschienenes Wochenende,
Anke

Freitag, 8. Oktober 2010

- Nachtrag -




... und als ich vorhin während meiner Fahrt zum Arzt das Radio wieder eingeschaltet habe, was höre ich da???? Eine (mir) neue Rubrik beim Sender meiner Wahl - 'always look on the bright side of life'! Jeder kann anrufen und erzählen, was ihm Gutes widerfahren ist. So als kleines Kontrastprogramm... Mir hat's gefallen.

Ich bin ja auch eine, die gern mal beim Sender anruft. ;-) Und auch eine, die mal angerufen wird...

Ich habe - das ist schon ein paar Jahre her - in einem kleinen Büro gearbeitet, ein Einraumbüro. Also keine Chance 'heimlich' zu telefonieren. Als das Pfarrbüro meiner Freundin anrief, wurde meine Chefin hellhörig...

Pb: 'Guten Morgen Frau W., sie wollen ja Trauzeugin bei Frau E. werden. Hier in Bayern ist es üblich, ein moralisches Führungszeugnis anzufordern. Haben Sie so etwas schon?'

ich: 'Nein. Davon habe ich noch nie gehört. Wer stellt denn sowas aus?'

Pb: 'Ach, das können wir hier schnell am Telefon erledigen. Halten Sie sich denn moralisch in der Lage, Trauzeugin zu sein?'

ich: 'Ja natürlich!'

Pb: 'Sie sind verheiratet?'

ich: 'ääääähm, nein. Aber wir wollen auf JEDEN Fall heiraten. Wir schlafen selbstverständlich auch in getrennten Betten - noch...' *hüstel*

Pb: 'Und das entspricht auch der Wahrheit?'

ich: 'Jaaaaaa, natürlich!'

Pb: ' Wie oft gehen Sie denn in die Kirche?....

Also im Laufe des Gesprächs habe versprochen, jeden Sonntag in die Kirche zu gehen, nicht zu rauchen, niemals Alkohol zu trinken und... ich weiß es gar nicht mehr.

Am Schluss bedankte sich der Pfarramtsmitarbeiter:

'Vielen Dank für dieses nette Gespräch. Ach ja, hier spricht übrigens Radio Schariwari und Sie werden morgen früh gesendet!'

rrrrrummmmsss....

Und - ja, es wurde gesendet. Meine Freundin hat es aufgezeichnet. Aber wie bei allen Dingen, die wir 'aufheben' wollen, ist auch diese Kassette verschwunden.

Ich habe wohl nie wieder sooooo gelogen! ;-)
Aber es war ja für einen guten Zweck! Ich hatte versprochen Trauzeugin zu werden!
Da fühlte ich mich moralisch zum Lügen verpflichtet sozusagen...

Nachrichten

Wozu hören wir uns die eigentlich an?

Sie laufen grad im Radio - und ich frage mich ernsthaft nach ihrem Nutzen! Tote, Krisen, Streit und Mord... Ist es das, was wir suchen in dieser Welt? Ist es Realität oder Manipulation? Oder nichts von beidem?

Ich schaue mich um - soweit wie mein Auge reicht. Und ich sehe durchaus Twistigkeiten, Wut und Sorgen. Aber das ist nicht alles. Ich sehe auch Freude, Hilfsbereitschaft, Liebe, Vertrauen, Bemühen. DAS ist MEINE Realität. Hier bin ich beteiligt, das berührt mich wahrhaft. Das sind Informationen, die mich angehen.

Würde ich sofort in Krisengebiete fahren, hätte ich die Absicht hungernden Menschen tatsächlich zu helfen - ja, dann wäre es wohl wichtig, die Nachricht zu hören. Aber so... Ich werde nur steifer und unbeweglicher, traue mich nicht mehr sorglos auf andere zuzugehen. Im Grunde dürfte ich das Haus nicht mehr verlassen.

Und beraube mich dem, was mich lebt - nämlich unbändige Lebensfreude!

Wieso erlauben wir uns halbstündlich daran erinnert zu werden, wie gefährlich und gefährdet unser Dasein ist? Ich werde es wohl nie verstehen - und schalte das Radio wieder aus. Und richte mein Blick auf das, was mich umgibt.

Denn das möchte ich feiern - die Menschen, die mir heute ein Lächeln schenken, die grimmig an mir vorüberziehen, die malerischen Laubbäume, die im Sonnenschein weit leuchten, die Vögel, die sich für ihre lange Reise sammeln, ich möchte meine Kinder lachen und streiten hören, ihre Phantasie genießen, mitreisen auf den Drachen und Einhörnern, möchte Vokabeln lernen - und das ohne mich um die ganze Welt zu sorgen. Denn ich bin hier, habe mich für diesen Ort entschieden. Hier gibt es reichlich Information für mich.

Und allen anderen wünsche ich von Herzen den besten Ort, die größte Freude, unendliche Liebe und das Vertrauen, dass alles gut ist. Ich wünsche mir Kraft für alle, für sich einzustehen und aufzustehen, für das, was sie ändern wollen.
Ich möchte nicht mitleiden und am Boden bleiben. Für mich sind es andere Herausforderungen als für Menschen, die in Afganistan um ihr Überleben kämpfen. Aber auch dort lachen Menschen, lieben sich Menschen und haben auch dort Kinder liebende Eltern. Und das machen mich die Nachrichten vergessen...

Auge in Auge - nicht Auge um Auge... so möchte ich leben und lieben, mich einbringen.

Ich wünsche allen einen Tag voller Licht und Liebe,
Anke

Donnerstag, 7. Oktober 2010

Es war keine vage Erinnerung - es war ein klares Bild. Ein Ruf - kein Schrei... dem ich gefolgt bin. Unbeirrt und geradewegs hat er mich zurückgeführt.

Und jetzt in der Vereinigung bin ich wieder ganz, bin mir nah.
Erstaunt und fast erschrocken versuche ich, die Kraft zu leben, mit ihr zu leben und umzugehen.

In den letzten Tagen stupsen mich immer wieder diese Worte an.

Und ich bin immer wieder genauso dankbar.

Dienstag, 5. Oktober 2010

Herzlich willkommen, kleiner Swann!

Heute nacht um drei hat mich Deine überglückliche Mutter angerufen. Du seist endlich da! Und nach Monaten voll Ungeduld und einem übervollen Herz war da plötzlich - ein Vakuum. Auf einmal konnte ich nur fragen, wie Du aussiehst, wie groß Du bist und wie schwer. Wie Deine Mama alles überstanden hat und ob Wehen sehr weh täten...

Mein Herz war ganz still und leise. Es sprudelte nicht über, es floß nicht über vor Liebe. Es war ganz ruhig und gespannt.

Es konnte gar nicht begreifen, dass Du ein ganzer Mensch, eine Persönlichkeit bist. Dass Du dasselbe hier beanspruchen darfst wie ich, wie jeder. Auf einmal sah ich Dich mit anderen Augen, mit ernsthafteren, mit besorgteren. Nun warst Du nicht mehr das winzige Wesen, das im Bauch seiner Mutter warm und geborgen heranwächst, für den ich nach Herzenslust stricken wollte. Du warst kein Phänonmen mehr.

Jetzt bist Du jemand, dem ich alles Glück wünsche, von dem ich weiß, dass ich ihn kennenlernen darf, dem ich zuhören darf. Der das Muster der Welt verändern wird, der sich einbringen wird.

Mein stilles Herz verstand, dass ich jetzt auch irgendwie eine Aufgabe habe. Ich bin Deine Tante, die hoffentlich oft genug für Dich da sein kann. Ich wünsche mir, dass Du trotz der Entfernung eine Beziehung zu Deinen Cousins und Deiner Cousine aufbauen kannst. Ich wünsche mir von Herzen, dass Du das fehlende Puzzleteil bist, dass uns wieder zu einer Familie macht. Denn jetzt gibt nicht nur uns Geschwister, sondern auch Cousins und Cousine. Das habe ich mir sehr gewünscht. Und mit Dir hat sich dieser Wunsch erfüllt.

Von Herzen wünsche ich Dir eine wunderbare Erdenreise, eine erfüllte, eine, die Dir Raum für Dich gibt. Ich wünsche Dir verständnisvolle, liebevolle und tolerante Eltern - also, dass sie so bleiben wie sie sind. ;-)
Dass Du das mutige Herz Deiner Mutter geerbt hast und den faszinierenden Verstand Deines Vaters, dass Du immer in der sicheren Liebe aufwachsen kannst, die Dich jetzt umgibt. Ich wünsche Dir Phantasie, die es Dir erlaubt über den Wolken zu schweben, wenn es hier unten mal zu langweilig sein sollte.

Aber erstmal komm an, sei auf herzlichste willkommen, kleiner Prinz!

Sonntag, 3. Oktober 2010

Jahaaaa....

... nein, nicht, was Ihr denkt! ;-))

Aber morgen geht's los. Dem Kleinen wird ein wenig geholfen auf seinem Weg in dieses Leben. Er findet es scheinbar bzw. offensichtlich sehr schön in Mamas Bauch. Aber seine Versorgung scheint nicht mehr ganz so gut gewährleistet zu sein. Und so haben die Ärzte entschieden, die Geburt langsam einzuleiten.

So habe ich heute das letzte Mal mit meiner Schwester als Schwangere telefoniert. Ab morgen werde ich mehr Zeit haben vormittags (aber will ich das???).

Ich werde jede Sekunde bei ihr sein, möchte ihr all meine Kraft schicken, den Mut und ihr alle Schmerzen am liebsten abnehmen. Aber das kann ich leider nicht. Sie wird das schaffen! Wer sich so mir nichts Dir nichts in fremden Ländern zurechtfindet, dort leben und arbeiten kann, das Studium dort mit Auszeichnung absolviert, der wird sein Kind sicher auf die Welt bringen... Ganz sicher!

Aber lieber wäre es mir, ich könnte auf dem Flur vor dem Kreißsaal auf und ab laufen... ;-))

So muss ich immer noch warten...

Liebe Grüße,
Anke