Mittwoch, 30. September 2009

Farb...




... explosion!

Liebe Grüße,
Anke

Rückzug


Ich muss mich mal wieder umsehen - in meinem Jammertal, da wo ein kalter Wind weht, wie meine Schwester sagt. Dort wo die Traurigkeit ihre Residenz hat. Ich mag mich bei ihr in die Ecke rollen, zudecken von all dem. was mich geprägt hat. Irgendwie habe ich Sehnsucht nach diesem Verborgenen. Hier fühle ich mich grad aufgehoben und beschützt. Ich entdecke dort die Angst - die mich hält und in die Starre zwingt. So fest, dass ich sie nicht einmal freundlich anblicken und willkommen heißen kann. Sie hat mich fest im Griff - diese unerklärliche Angst. Ich frage sie nach ihrem Namen - aber sie schweigt. Ich frage sie nach dem Weg - aber sie schweigt. Trotzdem bestehe ich auf eine Antwort - also bleibe ich. Die Angst wirft mir ein paar Brocken zu, tiefer Schmerz zeigt seine immer noch nicht verheilten Wunden. Dankbar nehme ich sie zu Kenntnis und umarme sie. Aber die Angst bleibt - ich auch! Ich habe Zeit, habe nichts zu verlieren.

Mein Verstand erinnert mich an die Illusion der Angst, erinnert an all die schönen Dinge. Aber ich mag sie grad nicht sehen. Ich fühle mich hier an diesem Ort, der keinen Namen trägt, mir am nächsten. Ich möchte die Angst wirklich überwinden und warte auf ihr Gesicht. Ich bin genauso beharrlich, ziehe mich ganz in mich zurück. Nicht mehr aus Schutz oder Scham. Sondern aus Liebe zu mir. Aus der großen Sehnsucht nach dem Leben! Als ich auf diese Erde kam, erwartete ich das Paradies. Der Schmerz machte mir Angst und machte mich starr. Dahin will ich wieder zurück. Also werde ich die Angst aushalten und anfangen sanft und langsam wieder zu tanzen. Noch geht es nicht - aber ich weiß, dass ich es wieder lernen kann. Und solange ziehe ich mich zurück - in mich, in die Enttäuschung, in all das, was mich blockiert und abhält, jeden Tag zu feiern.

Dazu muss ich meinen Kopf aus dem Himmel ziehen und landen hier auf der Erde. Dazu muss ich die alltäglichen Dinge mit vollem Bewußtsein tun. Denn wie will ich die Welt überwinden, wenn ich gar nicht weiß, wie sie funktioniert?
Ich habe Angst vor dem Leben, vor seinen Unzulänglichkeiten, vor seinem Verlassenwerden, vor seinen Enttäuschungen und seiner Ignoranz, vor seiner Lautstärke und vor seinem Leid. Ich habe Angst davor, Fehler zu begehen, andere zu verletzen, nicht genug zu sein. Und so bin ich lieber starr und bewege mich nicht. Ziehe mich zurück vor dem, was Schmerz bereitet.

Und genau da kommt sie aus ihrem Loch gekrochen - die Angst! Sie schaut mich an - liebevoll und zärtlich. Sie will mich schützen. Und zur Zeit tut sie das. Ich genieße ihren Schutz, werde mich mit ihr aussöhnen...

Also bleibe ich an diesem Ort - für eine Weile. Es gibt hier viel zu entdecken. Da bin ich mir sicher!

Montag, 14. September 2009

Sinn? - Voll!

Als Kind war ich sehr fleißig und ordentlich. Eigentlich so ordentlich, dass meine Mutter ein wenig verzweifelt war - selbst die Schmutzwäsche wurde gefaltet in den Wäschepuff gelegt. Hatte sich ein Fehler in der letzten Zeile des Inhaltsverzeichnisses eingeschlichen... Oh nein, kein Tintenkiller - alles nochmal abschreiben. Ein Fehler im Heft? Ja genau - Heft wurde weggeschmissen und ein neues gekauft. (Ich entschuldige mich bei all den unnötig geschlagenen Bäumen - und das waren gewiss so einige...) Hausaufgaben mußten mir gewaltsam entrissen werden.

So ging das bis ich ca. 12 Jahre alt war. Und dann? Keine Ahnung was genau geschah - nix mehr! Ich habe gar nichts mehr gemacht. Tintenkiller hielten Einzug in meine Federmappe und Hefte führte ich einfach gar nicht mehr. Lose Zettel flogen überall herum. Mappenführung? Keine Chance. Ich hatte nämlich angefangen, über den sinnvollen Nutzen meines Tuns nachzudenken. Tja, und ich fand keinen. Ich wurde nicht schlechter in der Schule, bekam nicht weniger Aufmerksamkeit (eher mehr hihi)und fühlte mich einfach gut. Irgendwie hatte ich mehr zu erzählen. Die Geschichte mit der Chemiemappe... Immer ein Brüller (erzähl ich später mal). Ich mein, wer will auch schon Geschichten von Hausaufgabenmarathons hören??? *gähn*
Aber irgendwie begann auch da die Leere sich breit zu machen. Ich fühlte mich auch sehr unausgefüllt. Nur die Frage nach dem Sinn rumorte in mir und machte sich breit. Ja und bitte, was für einen Sinn hat es denn auch, fehlerfrei in sein Heft kritiklos Übernommenes zu schreiben. Ist es denn wirklich soooo sinnvoll, sein Gehirn mit Geschichtszahlen zu belasten? Wozu gibt es Bücher? Naja, all diese Sinnlosigkeiten hier schriftlich festzuhalten ist wohl auch eher unnötig, oder? Die Fragen stellt sich jeder mal... ähm, hoffe ich jedenfalls. ;-)))
Leider macht diese Frage eher unproduktiv und lethargisch. Das kann ich jedenfalls an mir feststellen. Und es ist supersuperanstrengend. Denn dieser innere Dialog nervt schlicht. Am Ende, ja nach allem Abwägen ergibt das Leben keinen einzigen Sinn! So mein Fazit. Tja, das ist ja aber auch doof. Das wollte ich so auch nicht stehenlassen. Also, wollte ich mein Leben sinnvoller gestalten. Und begann sternekochmäßig zu kochen - für eine Weile. Meine Kinder lieben Kartoffeln mit Butter, zu Nudeln darf es dann gern schon mal Soße sein und Salat bitte so wie immer. Also, sinnlos für meine Kinder abwechslungsreich zu kochen. grummmel
Gut, dann wird eben toll dekoriert. 'Hallo, habt Ihr denn das alles gesehe, was ich hier sooo schön gemacht habe? Nein? Ach so... ' Sinnlos diese Familie für die schönen Dinge im Leben zu begeistern, absolut überflüssig sie von meiner Kreativität zu überzeugen. Mist!
Gut, ich stelle einen Putzplan auf, rödel jeden Tag dasselbe Programm ab, falle abends zufrieden und selig, weil so liebevoll aufs Sofa, wo ich schnell noch ein paar kleine Deckchen klöppel oder Mütze und Schal nach den Wünschen der lieben Kleinen stricke. Und alle lächeln mich verzückt an und sind dankbar und erfüllt mit den wärmsten Kindheitserinnerungen. Aber - Pustekuchen! Mit dreckigen Schuhe schnell mal durchs frischgewischte Haus gelaufen, um nur kurz den Ball aus dem Kinderzimmer zu holen. Ach, der war ja doch woanders. 'Mama, wo ist der Ball?' - 'Draußen!' 'Ach so...' Und natürlich nehme ich den Lappen und putzen dem heißgeliebten Schmutzfink hinterher....
Soweit auch hier nur die Theorie... Der Plan wurde schnell zerrissen - sinnlos. Hier ist es sowieso immer dreckig...
Aber was mach ich nun mit der quälenden Frage? Aufschreiben und zerreißen? Bei ebay versteigern? Oder nein, ich schenke sie meiner Schwiegermutter (der könnten ein paar Fragen nach dem Sinn des Lebens sicher nicht schaden...) Aber hahahha, sinnlos... ;-)))
Irgendwie dämmerte es mir immer mehr, dass mein Sinnvolles Handeln immer auf die Reaktion meines Umfeldes zielte. Ich übergab anderen den Sinn MEINES eigenen Daseins. Hm, ganz schön schmerzhaft diese Erkenntnis. Ich verdrehte und verstellte mich, posierte und verlor mich selbst.

Es geht um Erfahrung, das Leben zu erleben. Jede Sekunde sich zu spüren. Also werde ich jetzt versuchen, den Geschirrspüler auszuräumen, als seis das erste Mal. Die Betten, hey super!, Betten machen. Mal sehen, ob mir ein Song dazu einfällt. Die Kinderzimmer begehbar machen. Fallen mir vielleicht noch ein paar Kinderreime ein? ICH lebe dieses Leben. Nur in mir findet es statt. Es gibt Dinge, die müssen erledigt werden, um gemeinsam Zeit genießen zu können. Das ist für jeden anders. Und auch das Grübeln über den Sinn einer Tätigkeit, eines Gefühls ist keineswegs sinnlos - habe ich festgestellt. Es läßt mich immer wieder überprüfen, ob ich das, was ich tue auch aus vollem Herzen tue. Das Leben läuft nun mal nicht linear. Bei mir ist es in aktiv und ... naja, sagen wir mal... weniger aktiv gegliedert. Das läuft in Wellen auf und ab. Das werde ich jetzt mal akzeptieren - und aus der weniger aktiven Phasen sanft in die aktive mich gleiten lassen... Nur für mich! Und wenn ich die anderen meinen, das kommentieren oder unbemerkt lassen zu müssen - MICH wird es nicht ändern. Und so wird mein Tun SinnVoll. Ich geben meinem Leben den Sinn des Erlebens, des Einfachspürens, des Seins. Nicht mehr und nicht weniger. Und ich spüre auch auf dem Sofa und beim LöcherindieLuftgucken. Wenn mir das nicht mehr gefällt, gut, dann auf zu neuen Ufern... So wird alles voller Sinn :-)))

Freitag, 11. September 2009

Pyjamaparty

Habt Ihr schon mal eine 'richtige' Pyjamaparty gemacht?

Ich noch nicht. Und mit 42 Jahren - finde ich - wird es endlich mal Zeit. Und deshalb werde ich mal mit der Planung beginnen. Matratzen ins Wohnzimmer schleppen, Mann und Kinder ausquartieren (Zelten ist wird wohl eher schlecht im Oktober, oder?), Einladungen verschicken, CDPlayer warmlaufen lassen - und den Sekt kalt stellen!
Für dieses Ereignis möchte ich mir einen richtig schönen Pyjama kaufen - also auch noch eine shoppingtour. :-))

Spontan fallen mir 15 Frauen ein, die ich gern dabei hätte - leider über die ganze Republik verteilt. Drückt mir die Daumen, dass so viele wie möglich Zeit und die Möglichkeit der Anreise finden werden.

Dann habe ich 'nur' zwei ganz dringende Dinge, die ich in diesem Leben zu erledigen habe: New York und das ewige Eis! Einmal das Flüstern der kalten Riesen hören... Und danach am besten gleich aus der Stille ins New Yorker Chaos. :-))) Das wäre toll!

Und dann werde ich in Frieden altern. hihi Oder wir kaufen uns ein Wohnmobil und werden Vagabunden...

Donnerstag, 10. September 2009

Strafe muss sein

Echt? Und dann?

Mir wurde mein Portemonnaie gestohlen - aus der unbeaufsichtigten Tasche. Und aus dem schönen Purchi von Lena alle meine Karten. Also Karten sperren, Anzeige erstatten, Papiere neu beantragen.

Und die ganze Zeit... bin ich nicht sauer. Echt nicht! Ich habe es 'gewußt' - und dennoch meine Tasche in der Umkleide stehen lassen. Also sollte es wohl so sein. Scheinbar wollte ich dringend diese Erfahrung machen. Aber wozu? Ich bin nicht entsetzt, entrüstet oder ähnliches. Was stimmt da nicht??? Das frage ich mich die ganze Zeit! Ich müßte ja wohl total entrüstet meinem Ärger Luft machen. Nee... brauch ich nicht.

Was würde es ändern? Nichts! Es würde meine wertvolle Energie verbrauchen. Die nutz ich lieber für anderes. So beantrage ich alles neu, bekomme hoffentlich ein neues Portemonnaie und passe besser auf mich äh meine Sachen auf.

Hey - ist das nicht super? So weit bin ich schon! Energiesparen ist angesagt! Klappt super! :-)))

Ich freu mich!
Und dem Langfinger (der wohl eine die war) wünsche ich, dass sie die erbeuteten 30 Euro wenigstens gut angelegt hat. Mir wäre Sushi recht... :-)))

Dienstag, 8. September 2009

Trödelei

Rummmssss... Tür zu! Kinder alle raus!! Wie jeden Morgen viiiiel zu spät...
Mein Sohn frühstückt genüßlich mindestens eine halbe Stunde lang. Sei ihm von Herzen und einem gesunden Magen gegönnt. Leider schläft er genauso gern und lang. Eine sehr brisante Mischung. Bis er sich aus dem Bett geräkelt hat, hat die Kapazität meiner Nerven leider schon fast den Nullpunkt erreicht. Aus Erfahrung klug weiß ich, dass ich ein paar Reserven für das Frühstück, seine Zähne, seine Vergeßlichkeit und seine Schuhe brauche. Also treibe ich nur mit halber Kraft... Hat sich der Herr erstmal aus dem Bett bequemt, ist er sogleich auch sehr wortreich. Sollte er mal Bundeskanzler werden, werden sicherlich alle Debatten in die früheren Morgenstunden verlegt. Zum Glück habe ich dann nicht mehr die Aufsicht über sein Essverhalten. Also wer wissen möcht, was so los ist in der Pokemonwelt, wie ungerecht es hier zugeht und was ich so den ganzen Tag zu tun habe - der lausche diesem verschlafenen 10jährigen. Zwischendurch nur gefühlte 10.000 Mal auf das Brot zeigen, das schon etwas zerbröselt in der Hand ruht, von dem der Honig tropft, weil irgendwie - niemand weiß, wie das passieren konnte! - wieder viel zu viel drauf gelandet ist. Aber darauf zu achten - dazu hat mein Sohn keine Zeit. Zu wichtig ist all das Erlebte der vergangenen Jahre. grrrrrr... Meine Laune nähert sich dem Nullpunkt. Aber eigentlich nur, weil ich hinter mir diese tickenden Geräusche vernehme, die mich an die Pflichten des Alltäglichen erinnern. Für solche Banalitäten hat mein Sohn weder Auge noch Ohr. Und - ich verstehe ihn sogar. Es bedeutet also doppelten Aufwand für mich ihn an das Zeitgeschehen zu erinnern. Blöde Schule! Wieso muss er da überhaupt hin? Muss er da überhaupt hin? Ja, muss er. Also muss er sich beeilen. Fazit: Ich werde ungehaltener und verbiete ihm das Wort. (Soooo unpädagogisch! Wer hat die Schule erfunden????) Nach ca. 30 Minuten und einer Scheibe Brot trollt sich mein Sohn vom Tisch, um in seinem Zimmer auf Schatzsuche zu gehen. Was man da nicht alles findet. Und - oh nein, ich habe ja vergessen, noch die Matheaufgaben zu machen... Aaaaah!!! Ach ja, anziehen. Ja, Mama, gleich. Ich mach ja schon so schnell ihc kann! *augenverdreh* 'Ich weiß mein Schatz, ich weiß! ABER BEEIL DICH JETZT!!!!!!'
'Hast Du Deine Zähne schon geputzt?' - 'Ach Zähneputzen? Ich glaube nicht.' ????? - wie kann man das nicht wissen?????
'Sieh mal Mama, ich kann hier einen Schlüssel in meinen Schulranzen klippen. Da habe ich immer meinen Fahrradschlüssel dabei. *strahl*' - 'Ja, das ist toll. Aber da Du die Fahrradprüfung noch nicht hattest, darfst Du sowieso noch nicht mit dem Fahrrad fahren - und folglich brauchst Du JETZT keinen Fahrradschlüssel. BEEIL DICH!!! Diese Hose ist total dreckig, zieh eine andere an.' - 'Ich habe aber keine andere. Nur noch heute - bitte!' 'Nein! Hier sind ca. 10 Hosen. Wieviele brauchst Du denn?' 'Nagut...*schmoll*' 'Zieh bitte die Schuhe an.' 'Wo sind die denn?' 'Ich weiß es nicht. Wo hast Du sie ausgezogen?' *suchraschelmotzt* Dann setz er sich auf den Boden, zurrt die Schnürsenkel in die richtige Länge, währenddessen hat er noch viel zu erklären. Also WIE seine Schwester über die Strasse zu gehen hat, WARUM es soviel arme Menschen auf der Erde gibt, WO man überhaupt nie hingehen darf, wie blöd und laut alle seine Mitschüler sind... Ich trete nur noch von einem Fuss auf den anderen. Sollte ich jetzt sprechen, würde ich mich überschlagen und es käme kein vernünftiger Satz heraus. 'BEEIL DICH!' - ist alles, was ich hervorpresse. Endlich - Schuhe sind an. Halleluja!!!!
'Tschüss Mama, wir müssen jetzt los.' Rummmssss... Die Haustür ist zu, die Kinder auf dem Weg...

Der Stress fällt ab, ich bin total erledigt, koche mir einen Kaffee und setz mich an den Laptop, nachdem ich auf dem Küchentisch die vergessene Brotdose, den Zettel für die Lehrerin und in seinem Zimmer das Matheheft gefunden habe....
Aber jetzt muss ich erstmal mein Nervenkostüm wieder auf Vordermann bringen...

Ähm, und wieso jetzt mal so unter uns... Wieso nochmal müssen die Kinder pünktlich in der Schule sein????

Samstag, 5. September 2009

Yes!


Es gibt etwas in meinem Leben, über das ich schon lange nachdenke und heute fand ich 'zufällig' dieses Sprichwort:

Those who can, do.
Those who can't, teach.
(Die, die es können, tun es.
Die, die es nicht können, lehren es.)

Genau hier liegt meine Antwort. :-)))

Zufälle gibt es eben nicht. Und die Antwort findet sich IMMER. Wunderbar! :-))

Ich wünsche allen ein gesegnetes Wochenende,
Anke

Freitag, 4. September 2009



http://artandghosts.typepad.com/my_weblog/


Schaut einfach mal... Ich liebe Louises Arbeiten sehr. Vielleicht gefallen sie Euch auch so gut.
Meine Schwester hat mir ihr ein Buch gemacht. Leider ist es bisher nur in Englisch zu bekommen. Aber vielleicht übersetzt sie es hoffentlich mal... ;-)))

Mittwoch, 2. September 2009

Seid Ihr



schon mal mit offenem Fenster am Meer lang gefahren - getragen von der wundervollen Musik von Ludovico Einaudi?

Ich höre die Musik gerade. Und ich fahre wieder - mit wehendem Haar, beseelt von der salzigen Luft. Tränen des tiefsten Glück laufen über meine Wange, sofort getrocknet vom Wind. Dankbarkeit nimmt jede Zelle meines Körpers ein. Ich BIN Dankbarkeit. Und weiß vor Glück nicht wohin...
Neben mir der Mensch, an dem ich heilen konnte und hinter mir meine größten Geschenke. Jeder ist mit seinen Gedanken woanders, jeder schaut in die Ferne, hängt seinen Sehnsüchten nach. Es herrscht Frieden im Auto. Jeder ist für sich und doch sind wir uns näher wie selten. Jeder Ton trägt etwas fort über das offene Meer, dorthin wo es einfach nur Liebe sein darf.

Ich bin frei, meine Lungen öffnen sich, mein Herz ist weit, so weit der Horizont geht. Und ich fühle in jedem kleinsten Winkel das Leben in seiner Herrlichkeit.

Dieser Moment liegt nun schon einige Jahre zurück. Aber er ist eingebrannt in meine Seele. So trage ich es immer bei mir - unauslöschlich. Und es geht nicht mehr weniger. Der Massstab ist gelegt... Von hier aus nur noch nach vorn...

... getragen von Klägen, die so sphärisch schön und leicht sind...

Dienstag, 1. September 2009

Liebste GeburtstagsNani,



ich freue mich soooo, dass Du geboren bist, in mein Leben geschwebt und mir so viele schöne Dinge beschert hast! :-)

Alles, alles Liebe zum Geburtstag!

Natürlich hätte ich Dich auch gern in echt umarmt, aber das müssen wir verschieben, weil Du ja mal wieder abgerauscht bist... Habt eine wunderschöne Zeit miteinander. ;-))

Lass Dich feiern und hochleben.
Wir sehen uns ganz bald - ich weiß es! ;-)