Samstag, 30. Januar 2010

Als ich mich selbst zu lieben begann - dieses Mal hoffentlich vollständig ;-)

Lieber Boris,

ich danke Dir für den Hinweis, dass ich nur die Hälfte Chaplins Worte veröffentlicht habe. Du hast recht - es wäre schade, nicht alles zu schreiben. Ich habe Deine mail einfach kopiert und hier eingefügt.

Vielen lieben Dank an Dich!

Und hier noch mal für alle....



Als ich mich selbst zu lieben begann,

habe ich verstanden, das ich immer und bei jeder Gelegenheit,

zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin-

und dass alles was geschah richtig ist.

und von da an konnte ich ruhig sein.



Heute weiß ich: Das nennt man „VERTRAUEN“



Als ich mich selbst zu lieben begann,

konnte ich erkennen,

das emotionaler Schmerz und Leid

nur Warnungen für mich sind,

gegen meine eigene Wahrheit zu Leben



Heute weiß ich: Das nennt man „AUTHENTISCH-SEIN“



Als ich mich selbst zu lieben begann,

habe ich aufgehört

mich nach einem anderen Leben zu sehnen

und konnte sehen, das alles um mich herum

eine Aufforderung zum Wachsen war



Heute weiß ich: Das nennt man „ REIFE“



Als ich mich selbst zu lieben begann,

habe ich aufgehört,

mich meiner freien Zeit zu berauben

und ich habe aufgehört

weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen.



Heute mache ich nur das, was mir Spaß und Freude bereitet,

was ich liebe und mein Herz zum Lachen bringt,

auf meine eigene Art und Weise und in meinem Tempo.



Heute weiß ich: Das nennt man „ EHRLICHKEIT“






Als ich mich selbst zu lieben begann,

habe ich mich von allem befreit,

was nicht gesund für mich war,

von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen,

und von Allem, das mich immer wieder hinunterzog,

weg von mir selbst.



Anfangs nannte ich das „ gesunden Egoismus“

aber heute weiß ich, das ist 'SELBSTLIEBE'.



Als ich mich selbst zu lieben begann,

habe ich aufgehört,

immer recht haben zu wollen,

so habe ich mich weniger geirrt.



Heute habe ich erkannt: Das nennt man „ DEMUT“



Als ich mich selbst zu lieben begann,

habe ich mich geweigert,

weiter in der Vergangenheit zu Leben

und mich um meine Zukunft zu sorgen.

Jetzt lebe ich nur mehr in diesem Augenblick,

wo Alles stattfindet



So lebe ich heute jeden Tag und nenne es: „BEWUSSTHEIT“



Als ich mich selbst zu lieben begann,

da erkannte ich,

das mich mein Denken armselig und krank machen kann,

als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte,

bekam der Verstand einen wichtigen Partner.



Diese Verbindung nenne ich heute: „ HERZENSWEISHEIT“



Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen,

Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen zu fürchten,

denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander

und es entstehen neue Welten



Heute weiß ich: „ DAS NENNT MAN LEBEN“



Charlie Chaplin zu seinem 70. Geburtstag am 14. April 1959

Dienstag, 26. Januar 2010

Es geht voran...


... zwar langsam - aber es geht ;-))

Charlotte kann es kaum noch abwarten, dass wir endlich 'möbeln' wie sie sagt...

Liebe Grüße,
Anke

Montag, 25. Januar 2010

Sieg



Ich hebe die Hand zum Himmel, der gnädig mich versorgt. Meine Hand möge ewig dort verweilen. In Dankbarkeit strecke ich mich dem Höchsten entgegen. Vielleicht kniee ich aus Demut oder stehe stark - meine Hand ist dem gereicht, der mich so wunderbar geschaffen hat. Es ist die Geste des Siegers. Ein wahrer Sieger hat seine Natur erkannt - und kann den Sieg mit anderen teilen. Daher darf sich die Taube aus meinem Becher laben. So wird die Geste des Sieges ein Zeichen der Freude. Auf dass wir alles freudige Sieger seien - im Ansicht des Himmels sind wir es längst!

Foto: Dana Alina Buschhaus (Vielen Dank liebe Dana für Deine unverwechselbare und für mich so inspirierenden Fotoarbeiten!)

Samstag, 23. Januar 2010

Bisweilen...


Bisweilen sind wir sichtbar, bisweilen verborgen.

Bisweilen Muslims, Christen oder Juden.

Wir durchlaufen viele Formen.

Bis unser Herz Zufluchtsstätte für alle wird.




aus der persischen Mystik

Einladung



Wir sind alle eingeladen auf diesen Spielplatz des Lebens! Jeder darf sich selbst leben, das tun, was in ihm brennt. Jeder für sich sind wir alle zusammen hier. Und wir sollten uns freudig auf das konzentrieren, was in uns leuchtet. Dann haben wir - auch wenn wir Räuber und Gendarm spielen - eine gute Zeit.

Ich danke für ein wunderbar inspirierendes Gespräch, für Spielgefährten und eine Mutter, die mich liebt und trägt.

Ein wunderschönes und verspieltes Wochenende,
Anke

Freitag, 22. Januar 2010

'auf die Matratzen'

Heute bin ich außer mir! Außer mir vor Wut! Ich bin es seit gestern schon. Seit diese Worte ausgesprochen auf dem Mittagstisch lagen. Das war der berühmte Schlag in die Magengrube. Mit voller Wucht traf er mich!

Ich war sooo sicher in meinem Gefühl, dachte es gäbe nur diesen einen Weg! Aber jemand, mir völlig Fremdes, wischte alles weg, ließ mich wanken, wo ich fest stand. Und nach der ersten Anklage, als die Woge, die über mir zusammenschlug, erkannte ich mein eigenes Fehlverhalten, fing ich wieder an, an mir zu zweifeln. Und war wie meistens geneigt in Resignation zu versinken.
Aber dann schlug die zweite Woge zu. Und die hat mich herausgespült. Und mir wurden alle meine Taten bewußt. Alles, was mich ausmacht. Es ist mir fast unmöglich ein klares Urteil zu sprechen. Immer und immer sehe ich soviele verschiedene Seiten und fühle mich handlungsunfähig.

Aber hier geht es um mein Kind - und ich werfe alles über Bord an Feingefühl, Rücksichtnahme und Verständnis! Jetzt gehe ich 'auf die Matratzen'. Für mich, für ihn! Jetzt werde ich Termine vereinbaren und all das, was ich einfach vergrub, wird nun ausgesprochen. Endlich!

Jetzt werde ich wirklich und ganz fest da sein - für mich und für ihn.
Danke mein Zauberkind!

Mittwoch, 20. Januar 2010



... weil heute so ein 'Halleluja'Tag ist...

Schenkt heute dem Feind ein Lächeln, umarmt irgendjemanden, beschenkt den Nachbarn, kauft Euch ein Buch... Tut alles, was den Tag zu einem 'Halleluja'Tag macht! ;-)
Denn er hat es verdient - dieser Tag! Er hat nur für uns begonnen, gibt sich jede Mühe, der allerschönste zu werden - geben wir ihm die Möglichkeit... :-))

Samstag, 16. Januar 2010

Als ich mich selbst zu lieben begann



Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit
zur richtigen Zeit am richtigen Wort bin
und dass alles, was geschieht, richtig ist -
von da an konnte ich ruhig sein.
Heute weiß ich, das nennt man VERTRAUEN.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
konnte ich erkennen,
dass emotionaler Schmerz und Leid,
nur Warnung für mich sind,
gegen meine eigene Wahrheit zu leben.
Heute weiß ich, das nennt man AUTHENTISCH SEIN.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört,
mich nach einem anderen Leben zu sehnen
und konnte sehen, dass alles um mich herum
eine Aufforderung zum Wachsen war.
Heute weiß ich, das nennt man REIFE.

Wir brauchen uns nicht weite vor Auseinandersetzungen,
Konflikten und Problemen mit uns selbst
und anderen zur fürchten,
denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander
und es entstehen neue Welten.
Heute weiß ich, DAS IST DAS LEBEN!

Charlie Chaplin an seinem 70. Geburtstag

Freitag, 15. Januar 2010

Ihr Wunsch...



war mir Befehl!

Und so habe ich angefangen, das Zimmer meiner Tochter nach ihren Wünschen zu streichen. Aber DAS mache ich nur einmal im Leben *lach*.
Mir gefällt, dass sie sich hellblau/weiß ausgesucht hat. Es kommen noch weiße Leisten umlaufen über den Übergang und Stuckleisten an die Decke, genauso wie eine Stuckrosette und ein Kronleuchter. Sie hat da sehr klare Vorstellungen.

Ich freue mich - denn ihr neues Zimmer ist mein altes Kinderzimmer. Tjelve ist dort ausgezogen. Es ist und bleibt wohl ein Mädchenzimmer *schmunzel*.

So, und damit ich irgendwann mal fertig werde, mache ich mich jetzt wieder an die Arbeit...

Liebe Grüße,
Anke

Donnerstag, 14. Januar 2010

I got a feeling



für einen schwungvollen Tag! Yeah!!!! :-)))

... und noch eins....

Mittwoch, 13. Januar 2010

Liebe




Kann ein Tag schöner beginnen?

Ich wünsche Euch verliebte Stunden...

Anke

Montag, 11. Januar 2010

Für Euch

Jetzt wo ich endlich weiß, wie es geht... ;-)))



Ich wünsche allen genauso einen verzauberten Nachmittag, mit lieben Söhnen, die Waffeln backen, Sahne schlagen und Kakao kochen, wie ich ihn grad hatte...

Sonntag, 10. Januar 2010

Fliegen



gleiten, schweben - auf Wolken, im Geist, überall sein.
Das wünschte ich manchmal. Und mit der richtigen Musik gelingt mir das immer. Mein Körper löst sich auf, ich breite mich aus, entschwinde mit jedem Ton, schwebe die Tonleiter entlang. Realität beginnt eine neue Melodie zu bekommen. Sie hebt sich auf eine andere Ebene, wird grenzenlos, bedeutungslos, schwerelos. Ich verschmelze mit jedem Teil des Ganzen und werde zu meiner eigenen Symphonie. Denn jeder Ton berührt mein Sein, erinnert, rüttelt auf, weckt und küßt eine andere Silbe meiner Geschichte. Und so wird das, was eben noch Realität war, zu meinem Leben. Ich schwebe hindurch - mit einem staunenden Lächeln. Und während das, was hier auf Erden mein Körper ist, den Wagen lenkt, in dem ich sitze, ist meine Essenz auf Reisen, schaut all die Schönheiten, die es gibt.
Und wieder durchfährt mich diese unendliche Dankbarkeit. Ein demütiger Respekt vor der Schöpfung. Eine Liebe für all das, was hier möglich ist. Ich kniee nieder vor der Grandiosität sein Seins. Wie könnte ich mir anmaßen, zu urteilen, zu selektieren? Ich danke für mein Erdensein. Und auch, wenn ich nicht immer einverstanden bin mit meinem Körper, so danke ich auch ihm, dass er all das möglich macht. Wie sollte ich ohne ihn diese Empfindungen haben? Wäre es möglich ohne ihn zu überwinden - die Schwelle zwischen Geist und Seele? Wie könnte ich ohne ihn fliegen definieren? Ich wüßte nichts anderes. Und auch wenn mein Körper Defizite hat, so ist er dennoch geschaffen, mir solche wunderschönen Momente zu schenken.

Er hält mich auf der Erde. Ich sollte ihm die Arbeit erleichtern.

Mit diesem Vorsatz wünsche ich Euch erhebende, schwebende, sinnliche und demütige Momente,
Anke

Donnerstag, 7. Januar 2010

Ordnung, Disziplin, Regelmäßigkeit

... damit tue ich mich soooo schwer. Und dennoch sind mir diese drei ständige Gefährten. Ich will sie - und will sie wieder nicht.
Ordnung finde ich schön. Und Disziplin tut in Maßen gut - habe ich grad am eigenen Leib erfahren. Regelmäßigkeit ist ein Rahmen, der nötige Sicherheit bietet.

ABER - ich finde es auch schön, wenn andere die Ordnung herstellen bzw. halten. Und ich glaube, ich kann andere super zu Disziplin anhalten. Profitiere dann gleich mit von deren Strahlen, wenn sie sich selbst überwunden haben. Tja und regelmäßig mich über meine Unordnung und mein undiszipliniertes Verhalten ärgern tue ich auch.

Dieses ständige Auf und Ab - es nervt! Aber wer kennt ein Patentrezept...
Melanie (Dekoherz)hatte mir mal eine Seite im www geschickt. Leider weiß ich nicht mehr wie sie hieß!
Hilfe - liebe Melanie, kannst Du mir nochmal weiterhelfen?

Denn das muss jetzt mal ein Ende haben! Wenigstens ein bißchen, also nur mal für zwei Tage... ;-)))

... und was soll ich sagen? Eben ruft mich mein Mann an und fragt, wie es hier so aussieht... grrrrr - Ich: 'Jammer jammer' Er: 'Ratschlag Ratschlag'...

Ja, ich weiß - ich habe mir mal eine Liste gemacht, ja, stimmt, ich sollte irgendwo anfangen, und natürlich hast Du recht mein Schatz, nicht ans Telefon gehen ( hätte ich mir diese übereifrigen und aktiven Tipps erspart hihi) und ablenken lassen... ICH WEISS!!!! Wenn das blöde 'Aber' nicht wäre... Denn hier kommt meine Freundin die Disziplin ins Spiel. ;-)))

So - und nun genug gejault! Jetzt geht's los... (ähm... vielleicht klingelt ja gleich das Telefon.. - also hoffentlich) :-)

Seid undiszipliniert aber regelmäßig von Herzen abgelenkt :-)
Anke

Wenn ich wäre

ein Monat: November
ein Wochentag: Donnerstag
eine Tageszeit: Spätnachmittag
ein Planet: Mond
ein Meerestier: Hai
eine Richtung: Norden
eine Zahl: 7
ein Kleidungsstück: Mantel
ein Schmuckstück: Silberspange
eine Kosmetik: eine reichhaltige Lotion
eine Blume oder eine Pflanze: Rose
eine Flüssigkeit: Rotwein
ein Baum: Birke
ein Vogel: Pirol
ein Möbelstück: Sekretär
ein Wetter: Schnee
ein mythisches Wesen: Blumenfee
ein Tier: Tiger
eine Farbe: Blau
ein Element: Wasser
ein Lied: Feel (Robbie Williams)
ein Film: Liebe braucht keine Ferien
eine Filmfigur: Anne Boleyn
eine Stimmung: frei
ein Körperteil: Mund
ein Gesichtsausdruck: lachend
ein Schulfach: Kunst
ein Wort: wundervoll
ein Körpergefühl: Leichtigkeit
eine Sportart: Tanzen
ein Getränk: Glühwein
eine Eissorte: Haselnuss
ein Märchen: Zwerg Nase
ein Spielzeug: Blechauto
ein Land: Schweden


Bitte kopieren und mitnehmen... ;-))))

Heute wird es Zeit



... den Baum rauszuwerfen, nachdem unser Hund heute nacht wohl annahm, im Wald zu stehen und fröhlich das Bein hob...

Ein freudiges Erwachen wünscht
Anke

Mittwoch, 6. Januar 2010

Milou in tree



Milou hatte eine lange Fahrt hinter sich. Heiligabend wurde sie in ihrem Korb im Auto zu seinen Eltern gefahren. Ein wunderschönes riesiges Haus - mit vielen Zimmer und Unentdecktem. Die vielen Menschen, die brauchte Milou nicht unbedingt. Hauptsache sie wußte Frauchen in der Nähe. Und in dieser Gewissheit fing sie an sich umzusehen. Sie fand ein altes Spinnrad, sprang auf den Schrank und stellte verwundert fest, dass sie sich aufrecht setzen konnte, ohne gleich einen Deckel auf den Kopf zu bekommen. Da ging es noch weit hinauf. Vielleicht bekam sie da schon eine leichte Sehnsucht nach Höhe und Raum... Als sie sich eingelebt hatte, wurde sie wieder in ihren Korb gestopft und den ganzen Tag durch Europa gekarrt. Sie konnte sich kaum rühren und es war dunkel. Die Fahrt schien kein Ende zu haben. Schnell hatte sie die Orientierung komplett verloren. Nur Frauchens Stimme beruhigte sie. Aber ihr Vertrauen schwand ein wenig.
Endlich wurde der Korb aus dem Auto gehoben und sie schaukelte einer Entlassung entgegen. Wieder ein neues Zimmer. Erschöpft vor Angst schlief Milou auf dem weichen Bett gleich ein. Als die Hände am nächsten Morgen wieder nach ihr griffen, versteckte sie sich schnell unter dem Bett. Nein! Sie blieb hier! Nicht wieder diese Schaukelei in der Enge. Komme, was da wolle! Puh - Glück gehabt. Die beiden Menschen verließen den Raum - ohne sie. Milou legte sich wieder schlafen. So konnte sie von ihrem trauten Heim träumen. Plötzlich standen die Menschen wieder vor ihr, lockten sie zum Fressen. Ja, so hatte sich Milou Ferien vorgestellt! Schlafen und Fressen - sonst nix.

Aber nach zwei Tagen wurde ihr doch etwas langweilig. Als Herrchen vor die Tür trat, schlich sie ein paar Schritte mit. Oh, das roch aber sehr vielversprechend und interessant. Überall standen Bäume, Natur - das alles hatte sie in Paris schmerzlich vermißt. Die Erinnerung sickterte ganz langsam in ihr Bewußtsein. Noch bevor sie Besitz von ihr ergreifen konnte, wurde sie wieder ins Zimmer getragen.
Vor Aufregung konnte sie kaum schlafen - und als am nächsten Morgen die Tür wieder geöffnet wurde, rannte sie so schnell sie konnte in die große Verheißung. In sicherer Entfernung konnte auch Frauchens Stimme sie nicht mehr umstimmen. Sie wollte raus! Sie wollte ja auch wieder zurück. Und ihrem Katzeninstinkt vertrauend, sandte sie Frauchen ein paar versprechende Gedanke, die auch ankamen. Die Menschen fuhren weg. Jeder ging seiner Wege.
Während die Menschen eine gute Zeit hatten, stand Milou plötzlich vor einem großen Ungetüm. Es fletschte die Zähne und war furchtbar laut. Instinktiv rannte sie den nächsten Baum hinauf. In größtem Sicherheitsabstand in 12 m Höhe blieb sie sitzen. Völlig verstört sass sie dort - und wartete auf Rettung! Sie sah nach oben - da war noch Fluchtweg. Bei Angst sollte sie davon Gebrauch machen. Der Blick nach unten machte sie panisch! Das war kein Fenster, vor deren sicherem Sturz sie hinaussehen konnte. Das war Realität! Dort mußte sie wieder hinunter! Nein!!! Um keinen Preis.
Und so rief sie laut nach ihrem Frauchen. Nach Stunden schien sie gehört zu werden. 'Milou' - sie vernahm ihren Namen mit vertrauter Stimme. 'Frauchen - hier oben bin ich. Hol mich runter!' - Aber niemand kam. Sie antwortete doch immer. Wieso erschien hier niemand? Sie konnte nicht allein wieder runter. Das war viel zu gefährlich! Frauchen war für sie verantwortlich - also sollte sie sie hier runterholen. Aber sie kam nicht. Es war schon längst dunkel. Die Lichtkegel, die sie ab und zu erreichten, ließen die Anwesenheit von Menschen erahnen. Aber auch die verschwanden irgendwann.
Milou hockte dort oben und nahm dankbar das erste Dämmern zur Kenntnis. Aber der Baum war immer noch so hoch. Es gab immer noch keinen Weg nach unten. Plötzlich - es klang wie Musik in ihren Ohren - vernahm sie unter anderem die aufgeregte vertraute Stimme. Vermischt mit anderen. Da sauste ihr plötzlich ein Schneeball um die Ohren. Erschrocken rannte sie den Baum noch ein Stück nach oben. Hier war sie bestimmt vor allen Gefahren in Sicherheit. - Vor allen außer der Angst! Sie zitterte und rief und rief. Wieso kam ihr Frauchen nicht? Sie hörte sie doch!

So verging auch der nächste Tag. Die Unterhaltung zwischen Milou und ihrem Frauchen wurde immer kläglicher und trauriger. Die Hoffnung auf eine Umarmung schwand. Sollte sie nie wieder von diesen Händen, die ihr so treu ergeben waren, gestreichelt werden? Nie wieder sollte sie morgens ungeduldig durch Hinunterwerfen sämtlicher auf dem Tisch befindlicher Gegenstände die Menschen wecken dürfen?

Vor allem wurde das leere Gefühl im Magen unerträglich. Sie vermißte diese kleine Blechschale unsäglich. Und mit einem Mal - es war bereits wieder nachts und sie war ganz mutterseelen allein - wußte sie, sie schafft es. Sie MUSSTE fressen und sie MUSSTE ins warme Zimmer. Milou mußte keinen Mut mehr fassen - sie wußte, was zu tun war. Und so instinktiv sie auf den Baum geflüchtet war, so instinktiv lief sie ihn wieder herunter. Als sie wieder festen Boden unter ihren Pfoten spürte, rannte sie so schnell wie sie davon gelaufen war, so schnell auch wieder zu der Tür, hinter der sie alle Seligkeiten, die sie schmerzlichst vermißt hatte, wußte. Sie rief laut - und die Tür öffnete sich. Waren das Tränen in den menschlichen Augen? Milou hatte keine Zeit darüber nachzudenken oder genauer hinzusehen - sie rannte schnurrstracks zu ihrem Überleben und frass sich erstmal satt. Danach mußte sie schlafen - warm und weich wie vor ihrem Ausflug. Und dann, aber auch erst dann, würde sie ihren Menschen wieder um den Hals fallen...

Liebe Milou, Du hast uns aufregende Weihnachtstage beschert. Wir sind alle glücklich und dankbar für den Ausgang Deines Ausflugs. Du wirst noch lange Gesprächsthema sein... ;-)))


Foto: www.

Letzter Tag... *schnief*


In vielen oder einigen Bundesländer ist ja heute Feiertag. Da ich im bestimmt mit Abstand feiertagsärmsten Bundesland wohne, 'feiern' wir heute den letzten Ferientag.

Irgendwie ist mir aber noch nicht danach. Ich stelle fest, dass ich immer weniger bereit bin, die Ferien aufzugeben. Schon im Sommer war das so, die Herbstferien fanden auch ein trauriges Ende - und jetzt 2010 will ich das nicht! Es geht uns gut hier daheim. Nennt mich Stubenhocker oder was auch immer. Aber ich genieße es, mit den Kindern zuhause zu sein, Schlitten zu fahren, zu lachen und zu streiten. Wir hätten Lesen üben müssen, Vokabeln abfragen, Mappe auf Vordermann bringen. Und wäre ich eine ehrgeizige Mutter, hätten wir das bestimmt auch zwischendrin getan. Aber so.... ;-)))

Manno! MÜSSEN sie denn unbedingt da wieder hingehen? Dahin, was frühes Aufstehen, Hetze, Zeitdruck, Hausaufgaben, Termine, Fahrerei, Ermahnungen usw. (habe vieles bestimmt auch schon erfolgreich verdrängt) bedeutet. Ich will nicht!
Heute morgen habe ich bis viertel vor neun schlafen können, weil meine Kinder ein Restaurant eröffnet haben und dort viel zu tun hatten - bis um zwölf.

hahahaha - und während ich das schreibe, fangen sie an sich anzuschreien und zu streiten...

Ok, ok... sie dürfen morgen wieder zur Schule! ;-)))

Euch allen einen harmonischen letzten FerienTag, einen schönen FeierTag, GeburtsTag, HochzeitsTag, FirstdateTag, Trennungstag, Diskussionstag, KreditaufnahmefürshausTag, Autokauftag, AufdemsofunterderdeckemitwärmeflaschekuschelTag, SchlittenfahrTag, AutoabholTag, VerliebtseinsTag, EineneuewohnungegefundenTag, EndlichwiedergesundTag, BewerbungsschreibTag, IchhabeeuchallesoliebTag, DieschönstenschuhegekauftTag, SchneeballschlachtTag, FriseurTag, KinoTag, SushiweilichannichtsanderesmehrdenkenkannTag, NutellaalldaylongTag, KinderzimmerrenovierTag, WohlfühlTag, SaunaTag, DiekatzedarfnichtaufdentischTag, WaschTag....

Eingeschneite Grüße,
Anke

Montag, 4. Januar 2010

Winter



ist es draußen - wunderschön! Wir versinken im Schnee - und ich finde es toll :-)))

Allerdings habe ich mich grad ein wenig ans Haus gefesselt. Meine beiden Jüngsten sollen die Zimmer tauschen. Natürlich mag Tjelve nicht so gern rosa. Also habe ich die letzten beiden Tage Tapeten entfernt. Und grad streich ich sein Zimmer weiß und grau. Es soll alles nix kosten - und die Farbe lagerte noch im Keller. Und so darf dann auch der dunkellila Teppich bleiben.
Charlotte hat sich hellblau/weiß gestreift gewünscht. Unten breite Streifen und oben schmale. Och nööööö...

Ich bin jetzt schon fix und fertig. Denn ich muss es diesmal ganz allein machen. Mein Mann hatte die Aufgabe, das Hochbett für Tjelve zu bauen. Nur so konnte ich für die ganze Aktion ködern. Und den Rest muss ich machen.
Aber mal ehrlich. Ein tolles Gefühl! Ich mußte heute nacht zwar Schmerzmittel nehmen, weil mein Arm so weh tat. Aber das ist ja auch kein Wunder nach der Weihnachtsess- und Couchpotatoezeit davor.

So, mit ein paar Winterimpressionen beende ich meine kleine Pause auch schon wieder und wünsche Euch einen schönen Tag!

Freitag, 1. Januar 2010

Happy New Year


Ich wünsche Euch von Herzen ein wunderschönes 2010!

Sicherlich wird es täglich Bewegendes, Rührendes, Ärgerliches, Schönes, Erhebendes, Alltägliches, Liebevolles, Niederschmetterndes mit sich bringen. Ich wünsche Euch allen Kraft, ganz viel Humor, genug Gelassenheit und eine Riesenportion Liebe für alles.

Das letzte Jahr war nicht mein schlimmstes ;-))) Aber jetzt ist es vorbei und ich bin neugierig auf das neue. Was es wohl bringen wird? In 365 TAgen bin ich schlauer...
Danke für Eure Besuche, die lieben Worte, die Ihr hiergelassen habt und den größten Dank für Eure blogs, auf denen ich so gern spazierengehe. Ich darf lachen, nachdenken, mich inspirieren lassen, staunen, genießen - manchmal alles auf einmal. Danke, dass Ihr alle so fantastisch seid!


Alle(s) Liebe für Euch!