Samstag, 30. März 2013

In der Osterwerkstatt


Nachdem unser letzter Drücker der allerletzte war, gab es natürlich keine Färbemittel mehr. Vielleicht wenn wir etwas weiter gefahren wären... Aber mir fiel dann ein, dass ich irgendwo gesehen hatte, dass die Eier auch gut mit Wasserfarbe bemalt werden können. Ich wurde bei Anna von Casa di falcone fündig.

Und so haben wir uns rangemacht und mit echt sehr viel Spaß unsere Eier mit Wasserfarben bunt bemalt.

Und so sehen die Resultate aus (leider nur bei Kunstlicht...)















Nina-Su, Du hattest recht: Auf den letzten Drücker gab es kein Überlegen. Es herrschte Stille und Frieden. Jeder war bei sich. 'Beseelt'.... mmmmhhh... himmlisch!

Nun kann ich allen ein fröhliches, lautes, buntes Osterfest wünschen. Laßt Euch finden! ;-)

Liebe Grüße,
Anke

Freitag, 29. März 2013

Überraschend Ostern







Ostern kommt ja bekanntlich immer ziemlich überraschend. So müssen wir morgen noch mal ein paar Eier färben oder irgendwie österlich verkleiden. So auf die Schnelle.

Kann mir nicht mal jemand eher bescheid geben? Immer auf den letzten Drücker... tse..

So kann ich leider noch keine 'Frohe Ostern' wünsche. Ich bin noch etwas im Stress, wühle mich durch all die wunderschön geschmückten Kreativblogs, raufe mir die Haare - und werde Sonntag gewiss wieder mit den alljährlich bunten Eier aufwarten. Zum Glück fahren wir zu meiner Schwester nach Berlin... Mal sehen, was sie sich einfallen ließ. ;-)

Wir hatten liebsten Besuch in den letzten Tagen, so bin ich noch ein wenig in Trauerstimmung (ich finde Abschiednehmen fürchterlich!). Aber es ist wunderbar, liebe Freunde zu haben, die sich einfach so ins eigene Leben einfügen, einfach so dazu gehören. So kann man auch die wenigen Stunden im Jahr Zusammensein mehr als genießen. Einige Ideen sind geboren und ich hoffe, dass sie bis zum nächsten Besuch umsetzen kann, also wenigstens ein paar. Nächstes Jahr kümmere ich mich dann auch früher um die Ostereier...


Ich wünsche einen ruhigen Tagesausklang.
Anke

Mittwoch, 27. März 2013

Federleicht

Guten Morgen,














er

ich wünsche allen einen federleichten Tag.

Genieß die Zeit, die Sekunden, die Begegnungen, die Sonne (sie scheint IMMER!), die Wolken, die Kollegen, die Freunde, schnuppert an allem, saugt es fest ein. Heute ist ein herrlicher, einzigartiger, niewiderbringbarer Tag, mit seinen Besonderheiten, seiner Einzigartigkeit. Genieß Dich selbst! Niemand kann Dich glücklicher und zufriedender machen als Du selbst. Denn wer sollte Dich besser kennen? Hör Dir zu, ganz genau. Halt inne und lausche Deinen Wünschen. Nicht der Wunsch nach neuen Schuhen (den erfüllst Du Dir dann später. *g*) - nein, was braucht Dein Herz? Ganz genau in diesem Moment? Schalt den Kopf aus, lass Deine Gedanken für einen Moment schweigen. Und dann folge Dir... federleicht geht das.

Ich wünsche Dir besonders heute ein leichtes Herz und einen leisen Verstand.

Donnerstag, 21. März 2013

... und plötzlich war er weiß


Also wir bei Esther waren, gefiel mir ihr neuer Kamin sehr gut. Sie hatte vorher einen orangefarbenen. Aber der neue ist weiß und sieht wunderschön aus. Fügt sich wunderbar ins Gesamtbild.

Naja, wie Frauen so sind, sagte sie darauf angesprochen: 'Ach was, der ist nicht neu. Den hab ich gestrichen.' (immer schön tiefstapeln, das kann se super!)

*hüstel* Genau! Streicht einfach den Kamin. *dreimallautgelacht*

Aber nein, sie hat nicht tiefgestapelt, sie hat echt den Kamin neugemacht. Die Verrückte! Hat sich Heizungslack gekauft. Und nun ist der Kamin weiß und sieht super aus!

Mein Mann zupfte sich nervös am Hemdkragen und bekam einen Reizhusten ganz spontan. Denn...

Na klar, auf dem Heimweg: 'Duhuuuu, ich fand den Kamin echt total schööööön. Meinste nicht auch, unser Kamin würde in weiß auch ganz gut aussehen?'

Antwort: 'Duhuuuuu, nein, meine ich nicht.'

Aber... ich habe das kleine Lächeln um seine Mundwinkel huschen sehen. ;-)

Und jetzt ist mein Kamin weiß! Tadaaaaaa...

Also der Besuch bei Esther hat sich tausendfach gelohnt. Ich hoffe, der Schnee macht keine Strich durch die Rechnung für den Gegenbesuch nächste Woche. Unsere Töchter haben sich ineinander verliebt... Was soll man da sagen?! Sind wir einfach mal Nutznießer dieser Romanze, ne Esther? ;-)


... damals vor langer Zeit, damals war er ganz schwarz.

Und dann:










Und jetzt sieht er so aus. Ich bin schwer verliebt.



Weiße Grüße aus dem Schnee,
Anke

Mittwoch, 20. März 2013

Sanifairromantik


...




- ohne Kommentar -

Ich wünsche Euch einen Tag voller Geigen und Herzen.

Romantisierte Grüße,
Anke

Kontrastreich


Guten Morgen,

also während es draußen so



und so



aussieht, erfreue ich mich drinnen an meiner Blumenpracht.







.

Nie fand ich Blumen schöner als jetzt. Also, dem Winter sei dank! *gg*


Herzsonnengrüße,
Anke

Montag, 18. März 2013

Passion




Letzte Woche hat mir meine Freundin einen großen Herzenstraum erfüllt. Sie hat mich zu einem Konzert von Lang Lang nach Bremen in die 'Glocke' eingeladen. Was ich zunächst nicht wußte, wir saßen ca. 3 Meter von ihm entfernt auf der Bühne. Ich war von der Einladung schon zu berührt, dass die Tränen mal wieder kullerten. Aber fast neben ihm zu sitzen... Das war fast zu viel. So nahm ich zumindest an. Aber es kommt ja meistens anders.

Das Wunder begann eigentlich als ich Fatmas Wohnung betrat. Sie hatte mit soviel Liebe für mich gekocht und den Tisch gedeckt. Die Freude ihrerseits wurde allergrößter Genuss meinerseits. Wenn man mit so viel Liebe gefüttert wird, kann es ja nur grandios werden. Und das wurde es!
Das doch recht kurze Gespräch beim Essen war so inspirierend, so klar und einfach, so vertraut und doch verwundernd, dass ich gar nicht loslassen wollte. Aber das Taxi wartete.

Als der kleine Chinese die Bühne betrat, hatte das so etwas Anrührendes. Keine Bewunderung mehr, keine Faszination. Es war einfach normal. Vielleicht weil er mit dem ersten Anschlag diese Welt verlassen hatte. Ab und an sah es aus, als würde er sein Publikum mitnehmen und mit seinen dunklen Augen locken wollen. Aber schon die nächste Augenstellung verriet, dass er weit weg war. Er lebte in einer Welt aus Sehnsucht, Schmerz, Verzicht, Trauer und Freude, Lebendigkeit, Tiefe, Zartheit, Liebe... Jeder Ton versprach ein ganzes Universum. Er hat jede musikalische Silbe belebt. Seine Hände konnten wir nur ab und an betrachten. Nämlich dann, wenn er sie leicht wie ein Schmetterlingsflügel hob und wieder senkte. Sein ganzer Körper belebte Chopin und Mozart wider. Er hat diese Melodien nicht erdacht, aber er hat sie sich zu eigen gemacht, ist damit verschmolzen. Ich habe noch nie jemanden so zart und behutsam die Tasten eines Klavieres anschlagen hören.

Und plötzlich war auch ich versunken... in einen alten Wunsch. Ich wollte Ballerina werden, weil ich eine Passion haben wollte, Ich wollte für etwas leben, für das ich auch sterben würde. Und während ich dem Pianisten dort auf seinem Schemel, der Welt völlig entrückt, zusah, merkte ich, dass ich genau das Leben habe. Meine Passion ist die Freiheit im Denken und im Fühlen. Dafür lohnt es sich für mich zu leben und zu sterben. Ich hatte diese Passion längst gefunden. Meine Worte tragen mich in mich hinein und wieder heraus, meine Gedanken führen mich zum Meer, werden das Meer und manchmal bringt mir eine Welle Neues, Niegedachtes, Erstaunliches. Talente nehmen wir so oft als Selbstverständlichkeit. Wir würdigen sie selten, weil sie zu uns gehört, weil sie ein Teil von uns ist. Und wer nimmt seine Nase schon ständig bewußt wahr. Wir übersehen, was uns ausmacht, weil wir es selbst nicht achten.

Und so nahm dieser Abend einen unerwarteten Verlauf. Ich habe das Spiel genossen, die Musik und das Zusammensein mit meiner Freundin, das wir lange Zeit nicht hatten. Aber es war keine Ehrfurcht, sondern ein Teilen einer Musik, die schon so alt und doch immer wieder neu ist. Die für mich die Bandbreite menschlicher Emotionen auf eine Art zeigt, die es mir ermöglicht, mitzugehen. Manchmal zart und vorsichtig. Manchmal wild und laut. Jeder findet in der Musik das, was ihm entspricht. Was ausdrückt, wofür es oft keine Worte gibt. Mich trägt schon immer klassische Musik zu mir selbst. Dort zwischen all den Tönen mache ich mich breit, empfinde größte und tiefste Dankbarkeit. Ich BIN dort Dankbarkeit. In den Symphonien finde ich mich mit all meinem Erlebten, Durchdachten und vor allem Gefühlten.

So muß es dem Künstler wohl auch ergehen, während seine Hände wie von selbst über die Tasten gleiten und er selbst der Welt entrückt zu Vor sein scheint.

Ob Chopin, Tschaikowsky, Beethoven und Bach diesen Reichtum auch empfunden haben? Wir können sie nicht mehr fragen... Aber ich mir sowieso sicher, dass diese Musik von irgendwo anders kommt. Dort wo wir uns alle treffen, wenn wir uns tragen lassen von den Melodien, wenn wir aufsteigen und der Sehnsucht unerer Seele nach Vollendung und Ausdruck folgen. Von dort ist sie uns geschenkt.









Sonntag, 17. März 2013

Die Zauberin & ihr Lehrling



Der späte Wintereinbruch hat uns auch Wunderschönes beschert.

Charlotte hat sich einen neuen Kalender gewünscht, meine Schwester quoll über vor Inspiration. Und so sind wir kurzerhand einen Tag nach Berlin gefahren. Maren und Charlotte haben einen Kostümverleih überfallen besucht.

Und entstanden sind diese traumhaften Fotos... Ich liebe die Fotos - nicht nur wegen des Modells. ;-) Sondern weil es meine Schwester so natürlich und leicht schafft, so viele Facetten meiner Tochter zu zeigen. Es gibt kein Posen. Nur eine Idee, die Charlotte dann so umsetzen darf wie sie es mag.

Die Geschichte war 'Die Zauberin'. Wer das jetzt genau war/ist, darf jeder für sich selbst entscheiden...





















... dieses Bild ist mein Lieblingsfoto: <3

Und solange die beiden unterwegs waren, habe ich meinen Neffen in vollen Zügen genossen.



Danke, für diesen wunderschönen Tag!
Anke

Frühlingserwachen

Alle sind den Winter leid - da mache ich keine Ausnahme.

Was aber gibt es Schöneres als sonnenbestrahlter Glitzerschnee? Ich fand es wunderschön. Gern wäre ich ja auch rausgegangen. Das ging aber nicht, da ich streichen mußte. Mein Mann war eine Woche auf Dienstreise. Und diese Zeit nutze ich dann gern mal für Renovierungsarbeiten.
Dieses Mal hat er glaube ich gaaaaar nix geahnt. Die neue Wandfarbe ist ihm zunächst nicht mal aufgefallen. Nur dass, der Fernseher anders steht. ;-) MÄNNER!!!!

In den Herbstferien haben wir das Wohnzimmer endlich von der schönen Raufasertapete entfernt und zwei Wände dunkelschokoladenbraun gestrichen. Wollte ich so. Aber als nun die Sonne hier mal wieder einfiel und ich sooooooooooooooooooooooooooooooooooo viel von painting the past Farbe gelesen habe... naja, da MUSSTE ich doch, oder? Ich kann mich nur anschließen: Paiting the past Farbe ist wunderbar. Nie wieder werde ich eine andere Farbe verstreichen. Selbst auf dem Dunkelbraun mußte ich nur zwei Schichten grau auftragen. Es deckt wirklich super!
Und die Wände haben eine wunderbare Tiefe. Ich kann das gar nicht wirklich in Worte fassen. Die Wände scheinen jetzt Schutz und nicht eine harte Barriere zu sein. Wenn die Temperaturen es draußen zulassen, werden wir unseren Esstisch auch streichen und mit der Waxpaste versiegeln. Farbproben habe ich im Internet bestellt. Und ich im Internet fand ich auch ein Geschäft in Braunschweig, das die Farben verkauft. Und ich bin so froh, dass ich dort hingefahren bin. So ein zuckersüßes Geschäft mit Lene Bjerre Schmuckstücken und anderen nordischen Accessoires so liebevoll dekoriert. Leider stand draußen vor der Tür ein großes Schild 'Merles verabschiedet sich: Am 9.3. ist unser letzter Tag' Huch!... Aber - sie verkleinern sich und vertreiben nur noch die Farbe und bieten sogar workshops an. Jeden ersten Samstag im Monat kann man dort Farbtechniken rund um painting the past erlernen. Schade nur, dass ich meine Schrankwand nicht mitbringen darf. Ein Möbelstück in der Größe eines Stuhls darf mitgebracht werden. ;-)

Naja, irgendwann vor der Tischrenovierung werde ich mich dort anmelden.

Vorher habe ich hier mal mit ein paar Blumen den Frühling eingefangenladen.











Enjoy the weekend!
Anke