Freitag, 13. März 2009

Mitgefühl

Es ärgert mich - es wird nur über den Amokläufer disktutiert, wie solche Vorfälle in Zukunft zu verhindern seien, dass es Trittbrettfahrer gibt, Pannen bei der Polizei usw...

Wir setzen es heute tatsächlich voraus, dass an die Angehörigen genug gedacht wird. Oh, vielleicht ist das auch so. Nach dem Motto:'Ist das nicht fürchterlich! Wie konnte so etwas passieren? Was ist das für ein Mensch, der so etwas tut?' - Und schon sind wir gedanklich wieder bei dem Täter.

Ich möchte allen Angehörigen, Freunden, Bekannten - allen, die betroffen und bestürzt sind, meine besten Gedanken, alle Liebe und Kraft schicken! Nur das zählt jetzt für mich. Ich wünsche ihnen allen Antworten auf ihre Fragen, Menschen, die sie stützen können. Und ich wünschen ihnen, dass sie irgendwann vergeben können.

Alle Energie zu den Menschen, die trauern, Licht und Liebe!

Kommentare:

  1. Liebe Anke,
    Du hast recht. Man denkt viel über den Täter nach. Vielleicht tut man das unbewusst, um sich nicht vorstellen zu müssen, wie man sich fühlen würde in einer solchen Situation. Der Mensch ist nunmal ein Verdrängungskünstler. Den Täter zu verteufeln ist eben einfacher, als sich mit Schmerz, Trauer und Willkür auseinandersetzen zu müssen.

    Wenn mich nicht alles täuscht, dann hast Du die Postkarten bei mir gekauft. DANKE! Was für eine Größe bräuchtest Du denn bei den Puschen? Sollte ich mich vertan haben...sorry. Hab ein wunderschönes Wochenende und alles Liebe *Kerstin*

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  2. Du hast völlig Recht. Und das wirklich schön ausgedrückt! Vielen Dank!

    LG Mila

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