Montag, 2. Februar 2009

In the heat of the night...



Da gab's doch mal ein Lied, oder?

Es ist eher nicht die Hitze der Nacht - bei diesen Temperaturen. ;-) Aber das Thema 'Frühlingssehnüchte' hatten wir ja zur Genüge in den letzten Tagen.
Nein,,ich sitz hier in meiner Küche und sollte eigentlich noch etwas Ordnung schaffen. Aber ich habe einfach mehr Lust zu schreiben. Es gibt nichts Wirkliches zu sagen oder loszuwerden. Es überkam mich einfach nur so der Drang zu schreiben. Einfach so - meine Gedanken vor der Nachtruhe noch mal zu Papier zu bringen. ;-) Ich tue das ganz ohne Absicht - ohne bewußte Absicht. Doch - es ist die Absicht, meinem Wunsch nachzugeben...
Also sitze ich hier und meine Finger gleiten über die Tastatur - Chef ist der Kopf und der Bauch. Grad habe ich das Gefühl von totaler Einheit. Frieden herrscht in mir und um mich herum. Ich bin einfach. Nicht mehr und nicht weniger. Meine Gedanken schreibe ich unsortiert nieder. Ich liebe diesen Zustand! Er stellt sich für mich in dieser Art nur beim Schreiben ein. Ich höre mir zu, schreibe auf - und sehe mir das Ergebnis an. Manchmal bin ich erschrocken, was so los ist in mir - manchmal überrasch ich mich positiv! Es ist wie ein Bild, das beim Malen entsteht, sich entwickelt. So geht es mir mit den Worten. Was ich so besonders gern tue, sind zu manchen Fotos schreiben. Das Bild erzeugt Gefühle, und diese fasse ich in Worte. Dieses Spiel mit den Nuancen...
Ich liebe eine bildhafte Sprache, manchmal ist es nicht der Inhalt dessen, was ich lese, sondern die Kombinationen von Worten, die Umschreibungen, die verschlungenen Pfade von Silben, die ein großes Gemälde ergeben. Wenn ich das Geschriebene vor mir sehe, wie auf einer Leinwand. Wenn ich die Hingabe, die Liebe und die Wachsamkeit vor Augen habe. Das ist ein großes Geschenk für mich. Der bewußte Umgang mit Worten, der neue Weg beschreitet. Das ist das Abenteuer unserer Sprache. Auf das lasse ich mich immer wieder gerne ein. Wie grad jetzt zu dieser Stunde, wo ich ganz für mich bin.
Ich fühle mich durchdrungen von Liebe und Einssein, von Dankbarkeit und Demut. Diesen Zustand möchte ich mitnehmen in den Schlaf, um ihn morgen weiterzuleben...

Und so werde ich jetzt den Laptop zuklappen, verabschiede mich in eine ruhige Nacht, wünsche allen selige Träume und bin erwartungsvoll, was der morgige Tag mir bringen wird... Gute Nacht Ihr Lieben!
Anke

Kommentare:

  1. Hallo Anke,

    hoffe das Du in der Nacht dieses Gefühl der Einheit behalten konntest und sehr gut geschlafen hast?
    Ich bin leider einer der Menschen die immer eine Innere Unruhe empfinden. Ich kann mich noch so oft konzentrieren, aber oft macht mein Kopf einfach das was er machen will ...

    Der Hintergrund in Deinem Blog mit den Wildrosen (?) ist wunderbar. Gefällt mir sehr sehr gut!
    Ganz liebe Grüße aus Ö,
    Sonja

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  2. Liebe Anke,
    dieses Gefühl innerer Ruhe kannt ich bis vor kurzem auch nicht. Ich war immer von Unruhe getrieben. Aber seit ich Laufe, weiß ich was innere Ruhe ist. Aber dazu morgen mehr im Philosofa-Post! Alles Liebe und bewahre die Ruhe in Dir *Kerstin*

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  3. Hallo Anke ;-)
    Vielen lieben Dank für deine Nachricht!Habe mich voll gefreut...und endlich mal ein Kommentar auf meinem Blog *g*
    Gucke auch schon dann und wann mal bei dir vorbei....aber da steht immer so vieeeel *lol*
    nein nein Scherz bei Seite....
    Danke Dir noch mal!
    Liebe Grüße: Frank

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